29. Juni 2017

Wer wir sind

Die „BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH“ (BBV-LIZ) ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit Sitz in München und wurde im Februar 2017 gegründet.
Dies war Voraussetzung um im Rahmen der BMZ-Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ mitwirken zu können.
Gegenstand und Zweck ist die Entwicklungszusammenarbeit zur Förderung von Frauen im ländlichen Raum in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Geschäftsführer der BBV-LIZ ist Frau Dr. Andrea Fuß.
Die Projektleitung hat Frau Angelika Eberl übernommen.

Who we are:

The „BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH“ (BBV-LIZ) is a non-profit organization based in Munich and founded in February 2017.

Thus, we could realize our active participation to the initiative “ONEWOLRD – No Hunger”- commissioned by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). Subject and purpose of the development cooperation is the support of women in rural areas in developing and emerging countries. Managing Direktor:  Mrs. Dr. Andrea Fuß. Project manager is Mrs. Angelika Eberl.

Was wir machen

Die BBV-LIZ GmbH führt das Projekt „Stärkung von Bäuerinnen und Landfrauen und deren Interessenvertretungen in Siaya, Bungoma und Kakamega im Rahmen des Globalvorhabens „Grüne Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ in Kenia durch. Die Projekt begann am 01. Mai 2017 und endet zum 31.Dezember 2019.

Im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ vernetzen sich die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband mit Bäuerinnen in Westkenia. Die Sonderinitiative des Bundesministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) „EINEWELT ohne Hunger – Grüne Innovationszentren der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ hat sich zum Ziel gesetzt, durch Innovationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in ausgewählten ländlichen Regionen in Afrika und Indien das Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, die Beschäftigungssituation und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln nachhaltig zu verbessern. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt das Programm im Auftrag des BMZ durch und hat in Kisumu, Westkenia ein Grünes Innovationszentrum eingerichtet.

Die Landfrauengruppe im BBV ist mit über 6.500 ehrenamtlich engagierten Ortsbäuerinnen einer der größten Frauenverbände in Bayern. Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband haben die „BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH“ gegründet, um mittels ihrer langjährigen breitgefächerten zivilgesellschaftlichen Erfahrung die Frauen und ihre Rolle im ländlichen Raum und in der Verbandsarbeit in drei ausgewählten Countys in Westkenia zu stärken.  Alle Aktivitäten werden in enger Kooperation mit dem Grünen Innovationszentrum  der GIZ vor Ort und lokalen Partnern entwickelt und umgesetzt.

Die kenianischen Frauen haben in den kleinbäuerlichen Betrieben und entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten eine wichtige Funktion. Ziel ist es, die Frauen im Rahmen der Sonderinitiative entsprechend ihrer spezifischen Bedürfnisse zu unterstützen.
Dazu gehören der Ausbau und die Professionalisierung bestehender Organisationen und Interessenvertretungen sowie die Stärkung der Selbstorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, u.a. durch neue Aktivitäten und Einkommensdiversifizierung.
Die Einkommen der bäuerlichen Familien sollen nachhaltig gesichert und die Ernährungssituation verbessert werden. Denn kein Menschenrecht wird so häufig verletzt wie das Recht auf Nahrung. Noch immer hungern 795 Millionen Menschen, zwei Milliarden Menschen sind mangelernährt. Hunger ist nicht nur das größte Gesundheitsrisiko, sondern auch eines der größten Entwicklungshemmnisse.

Unsere Ansprechpartner vor Ort sind:

  • Selbsthilfegruppen, Genossenschaften und Nichtregierungsorganisationen, die im Projektgebiet bereits tätig sind und
  • kenianische Kleinbäuerinnen und Betriebsleiterinnen.

Unsere Ansatzpunkte vor Ort sind:

  • die Organisation und Durchführung von Informations- und Austauschveranstaltungen in Kenia und in Deutschland,
  • die Durchführung von Pilotmaßnahmen sowie
  • die Organisation und Durchführung von Fortbildungen und Beratungen von Betriebsleiterinnen, Bäuerinnen und Interessensvertreterinnen im Bereich der Qualitätsmilcherzeugung auf lokaler Ebene sowie beim Anbau und der Weiterverarbeitung der stark Vitamin-A-haltigen Süßkartoffel im Rahmen einer gesunden Ernährung.

 

What we do

The Rural Women´s Group of the Bavarian Farmers Association promotes the strengthening of female farmers and rural women and their special interest groups in the counties of Siaya, Bungoma and Kakamega.

Within the scope of the special initiative “ONEWORLD – No Hunger – Green Innovation Centres for the agriculture and food sector” rural women of the Bavarian Farmers Association intend to network with rural women in Western Kenya.

The initiative has been launched by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development. Fifteen Green Innovation Centres have been established in Africa and India with the objective of sustainably raising the income of smallholders, fostering employment and ensuring food security through scaling up innovations and disseminating knowledge in rural areas. Our project is connected to the Green Innovation Centre for Agriculture and Food Sector in Kisumu, implemented by the “Deutsche Gesellschaft fuer Internationale Zusammenarbeit” (GIZ).

The Rural Women´s Group of the Bavarian Farmers Association with 6.500 voluntary countrywomen is one of the largest women associations in Bavaria. Based on extensive, diversified and civic experience over many years, they founded the “BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH”, to reinforce women and their role in the rural area of West Kenya.

Kenyan women play a fundamental part on small scale farms and along the agricultural value chain. The intention of our project is to support these women according to their special needs.

This includes expansion and professionalism of existing organizations and special interest groups as well as the fortification of the self-organization of the family farm, for example through new activities and income diversification.

 Our main contacts on-site:

  • Associations, Cooperatives and other rural organizations, which are operating actively in the project area
  • Kenyan female farmers and female (farm)manager

 Our starting point on-site:

  • The organization and implementation of events and seminars for exchange and mutual learning among women from Kenya and Germany.
  • The implementation of small pilot actions and measures.
  • The organization and implementation of trainings and advice for female managers, female farmers and female stakeholders/lobbyists in the area of milk production and the cultivation and processing of the vitamin A-rich sweet potato