Wer wir sind

 

 

Die „BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH“ (BBV-LIZ) ist eine gemeinnützige Gesellschaft des Bayerischen Bauernverbandes mit Sitz in München und wurde im Februar 2017 gegründet.

 

Gegenstand und Zweck ist die Entwicklungszusammenarbeit zur Förderung von Frauen im ländlichen Raum in Entwicklungs- und Schwellenländern.


Geschäftsführerin der BBV-LIZ ist Frau Dr. Andrea Fuß


Projektleitung: Frau Angelika Eberl

Projektassistentin: Frau Kerstin Wagner


Karte Kenia ganz

 

 

 

Was wir machen

Die Sonderinitiative des Bundesministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) „EINEWELT ohne Hunger – Grüne Innovationszentren der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ hat sich zum Ziel gesetzt, durch Innovationen der Agrar- und Ernährungswirtschaft in ausgewählten ländlichen Regionen in Afrika und Indien das Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, die Beschäftigungssituation und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln nachhaltig zu verbessern.

 

Die Landfrauengruppe im BBV ist mit ca. 6.2500 ehrenamtlich engagierten Ortsbäuerinnen einer der größten Frauenverbände in Bayern. Sie wurde 1948 aus der schulischen Bildungsarbeit der Bäuerinnen heraus gegründet. In den vergangenen 73 Jahren hat sich die Landfrauengruppe zu einer starken Organisation weiter entwickelt und verfügt über einen großen Schatz an erprobtem Wissen in der Verbandsarbeit. Unter dem Motto: „Gleicher Beruf – Zwei Welten“ geben die Landfrauen diese breitgefächerten zivilgesellschaftlichen Erfahrungen an Landfrauen und Bäuerinnen in Entwicklungs- und Schwellenländern weiter.

 

Seit Mai 2017 engagieren wir uns daher im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger – Grüne Innovationszentren der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ in Westkenia. Die kenianischen Frauen haben in den kleinbäuerlichen Betrieben und entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten eine wichtige Funktion. Ziel ist es, die Frauen im Rahmen der Sonderinitiative entsprechend ihrer spezifischen Bedarfe zu unterstützen.

 

Unser erstes Projekt „Stärkung von Bäuerinnen und Landfrauen und deren Interessenvertretungen in Siaya, Bungoma und Kakamega“ konnten wir Ende März 2020 abschließen: In dieser Projektphase konnten die Bayerischen Landfrauen den im Sept. 2017 gegründeten und offiziell registrierten Landfrauenverband „Women Farmer Association of Kenya“ (WoFaAK) erfolgreich in den drei Counties einführen. Bisher sind etwa 75 lokale Frauengruppen der WoFaAK als Dachorganisation der kenianischen Landfrauen beigetreten.

Aufbauend auf die Umsetzungsergebnisse des ersten Projektes wollen wir nun in der zweiten Projektphase (April 2020 bis März 2022) eine solide Grundlage für einen starken, handlungsfähigen Landfrauenverband schaffen.


Das Projektziel lautet:


„Die Women Farmers Association of Kenya (WoFaAK) ist in Siaya, Kakamega und Bungoma gestärkt. Die WoFaAK vertritt ihre Interessen in relevanten Gremien und setzt sich nachhaltig für verbesserte Lebensbedingungen der kenianischen Landfrauen ein“.


Mit diesem Ziel tragen die bayerischen Landfrauen zum globalen Nachhaltigkeitsziel „Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen“ (SDG5) bei, indem sie die Rolle der ländlichen Frauen stärken sowie das eigenverantwortliche Handeln und die selbst bestimmte Vertretung ihrer Interessen fördern.

 

Handlungsfelder sind hierbei

  • Auf- und Ausbau einer unabhängigen Interessenvertretung, die den unterschiedlichen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und rechtlichen Engpässen von Frauengruppen begegnet, gemeinsam Lobbys bildet und ihre Anliegen darstellt und einfordert.
  •  Unterstützung bei der Einkommensgenerierung durch Entwicklung von Produktions- und Vermarktungsstrategien für landwirtschaftliche Erzeugnisse.
  • Hauswirtschaft und Familie, praxisorientierte und ressourcenschonende Ansätze.
  • Förderung des länderübergreifenden Austausches.

 

Alle Aktivitäten werden in enger Kooperation mit dem Grünen Innovationszentrum der GIZ vor Ort in Kisumu und lokalen Partnern entwickelt und umgesetzt.